10 Jahre LeNa

Unsere FoodCoop

Schon vor unserem Einzug bei LeNa war uns klar, dass wir eine Food Coop haben möchten. Eine Food Coop ist eine Einkaufsgemeinschaft für Lebensmittel. Sie ermöglicht es, Lebensmittel in größeren Mengen, möglichst wenig verpackt und damit günstiger als im Einzelhandel zu kaufen.

Zur Vorbereitung gründete sich 2014 eine Food Coop AG, die zusammentrug, wie uns bekannte Einkaufsgemeinschaften sich organisieren, z.B. bei welchen Händlern sie bestellen, wie sie intern anfallende Aufgaben verteilen oder das Bezahlen durch die Mitglieder organisieren. Eine wichtige Informationsquelle war die Uni-Food Coop Rata, die einige LeNas aus eigener Mitgliedschaft kannten.

Schon bald nach dem Einzug bei LeNa war dann unser „Kellerladen“ nicht nur ein Highlight für Besucher:innen bei jeder Führung, sondern wir nutzen ihn natürlich selbst mit Begeisterung. Sei es, um Mehl, Kaffee und Haferflocken in eigene Gefäße zu füllen, oder am Samstagabend Chips, Bier und Schokolade für einen spontanes Lagerfeuer rauszuholen.

 

Das Angebot umfasst Bio-Produkte vom Großhändler, ergänzt durch Waren kleiner regionaler Anbieter, die meist über persönliche Kontakte bezogen werden. Dazu gehören z.B. Eier vom Hof Hartmann aus Rettmer, Honig von einer Erzieherin aus der benachbarten Kita, Kartoffeln von einem uns bekannten Biobauern aus Oldendorf I, Kaffee vom Avenir, hier aus Lüneburg, und Aroma Zapatista aus Hamburg, Brot von den Scharnebäckern, Saft aus Karmitz oder Toilettenpapier, das palettenweise von Goldeimer aus Hamburg geliefert wird. Wichtig ist dabei, möglichst verpackungsarme, große Gebinde zu bestellen.

Die Food Coop AG besteht nach wie vor, und organisiert das Bestellen und Einsortieren der Waren. Alle Food Coop Nutzer*innen beteiligen sich darüber hinaus am Putzen und Ordnung halten im Raum. Die Aufgaben sind gut verteilt, so dass die Arbeit nicht auf einigen wenigen Menschen lastet und jede:r macht, was geht. Herausgekommen ist eine für alle Nutzer*innen unkomplizierte Möglichkeit, Grundnahrungsmittel jederzeit verfügbar zu haben.

Die Food Coop im Keller ist auch ein wichtiger sozialer Ort. Nicht selten kommt es vor, dass jemand „mal eben Hafermilch“ holen geht, und erst eine Stunde später wieder auftaucht, weil es zu einer netten Begegnung mit anderen Einkaufenden gekommen ist.

Gerne geben wir unsere Erfahrung auch an andere Wohnprojekte weiter, denn wir haben ja selbst einmal von den anderen profitiert.

Claire

„Ich finde gut, dass ich auch mal im Schlafanzug in die Food Coop gehen kann. Meine Nachbarn kennen mich ja, da macht mir das nichts aus, in Schlabberklamotten rumzulaufen.“

Crissie (11)

„Unsere Food Coop bietet nicht nur vielfältige Lebensmittel rund um die Uhr, sondern auch immer wieder Raum für zufällige Begegnungen und Gespräche. Das ist wirklich sehr schön.“

Uwe (63)

„Wir finden toll, dass es immer alles gibt. Und dass man immer zu jeder Zeit alles bekommt. Wir können immer mal Chips oder Schokolade holen.“

Nienke (10) und Martha (8)

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Lebendige Nachbarschaft - LeNa

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