Kategorie-Archiv: Chronik

Chronik 2003 – 2004

2003
Die Info-Veranstaltung der LüWoBau und des „Forum für gemeinschaftliches Wohnen“ (FGW e.V.) im September 2003 mit dem Motto “MEHR LEBEN FÜR DIE ZUKUNFT“ ist der Beginn unserer Wohnprojekt-Gruppe.

2004
Nach einer Workshop-Reihe zu Wohnprojekten gründen ca. 30 Menschen den Verein „Mehr Leben – Wohnprojekte Lüneburg e.V.“ als Dach für den Wohnprojekt-Gedanken in Lüneburg. Eine stabile Kerngruppe entsteht, die von Anfang an die Generationen zusammenführen möchte. Zunächst geht es den Mitgliedern um die Gruppenbildung, den Gruppenprozess, das Kennenlernen, regelmäßige Treffen, Konzeptentwicklung, Rechtsform etc.. Wichtig sind uns: Die gegenseitige Achtung und Toleranz – ein lebendiges Miteinander bei gleichzeitiger Eigenständigkeit und Individualität – verantwortliches, soziales Miteinander in verbindlicher Nachbarschaft und das Miteinander d2005_Zeitungsartikel1.jpg_kleiner Generationen.

Im Sommer 2004 bildet sich eine Gruppe von zunächst 10 Parteien, um zusammen mit der LüWoBau auf dem Grundstück „Panningsgrund“ das erste generationsübergreifende Wohnprojekt zu realisieren.

Regelmäßig – und bis heute –  gibt es den Stammtisch des Vereins „Mehr Leben Wohnprojekte Lüneburg e.V“ sowie eine jährliche Herausgabe eines Newsletters.

Chronik 2005 – 2007

2005 / 2006 / 2007
Nach intensiver Planung mit mehreren interessanten Architektenentwürfen müssen wir von diesem Vorhaben Abschied nehmen. Das Grundstück soll als Ausgleichsfläche für den Kindergarten und das städtische Krankenhaus zur Verfügung stehen.

Die Gruppe lässt sich nicht entmutigen, die Suche beginnt von neuem. Bei gemeinsamen Stadtgängen werden Objekte und Grundstücke geprüft. Es finden Gespräche mit Architekten und Immobilienfirmen statt.

Im März 2007 sind wir Mitveranstalter des vom FGW ausgerichteten 4. Wohnprojektetages Niedersachsen/Bremen in der der Uni Lüneburg mit dem Thema „Zukunft gestalten – in Gemeinschaft besser wohnen und leben“.2007_Trebel_DSCF0882.jpg_klein

Das erste Wochenende der Kerngruppe findet 2007 in Trebel statt. Außer gutem Essen sind die Themen: Quotierung, Finanzen, Ökologie, Entscheidungsstrukturen.

Chronik 2008 – 2010

2008
In der Jahresmitte entwickelt sich eine hoffnungsvolle Perspektive: Ein Teil des Anna-Vogeley-Seniorenzentrums könnte für uns umgebaut werden zu einem generationsübergreifenden Wohnprojekt.

Weitere jüngere Menschen und Familien mit Kindern schließen sich der bestehenden Gruppe an — wir erarbeiten gemeinsam ein tragfähiges Konzept.

2009 / 20102009_Pisselberg_DSCF1950.jpg_klein
Ein Wochenende im Januar 2009 in Pisselberg gehört wieder der gesamten Gruppe mit den Themen: „Erwartungen und Befürchtungen, gemeinschaftliches Wohnen, Jung und Alt, Haltungen, Erfahrungen usw.“ – 2010 geht es für drei Tage nach Boltenhagen: Essen, Arbeiten, Strand usw.

Nach intensiven Diskussionen wird die Entscheidungsfindung im Konsens beschlossen.

In dieser Planungsphase erhält die Gruppe endlich die Zusage der LüWoBau für den Umbau des Westflügels des Anna-Vogeley-Seniorenzentrums zu einem Wohnprojekt mit Mietwohnungen. Doch mitten in umfangreichen Umbauplanungen verhindern europarechtliche Ausschreibungsnotwendigkeiten die zeitnahe Nutzung als Wohnprojekt.

Chronik 2011

2011
Die Gruppe orientiert sich neu und gibt sich den Namen LeNa – Leb2011_Geno-Gruendung.jpg_kleinendige Nachbarschaft. In dieser Zeit finden viele gruppeninterne Diskussionen zu unterschiedlichen Rechtsformen statt: Bauen mit einem Investor, Genossenschaft, Verein, Mietshäuser-Syndikat, GmbH usw.
Favorisiert wird die Gründung einer Genossenschaft.

Nachdem wir für das Grundstück am Brockwinkler Weg großes Interesse bekundet haben, beschließt der Aufsichtsrat der LüWoBau nach vielen Verhandlungen, LeNa das 7700 m² große Grundstück zum Kauf anzubieten.

LeNa beauftragt nun die planW Organisations- und Projektentwicklungsgesellschaft mit der Projektbegleitung, gründet eine Planungs-GbR sowie die LeNa eG iG – Wohnungsgenossenschaft für lebendige Nachbarschaft. Die Lüneburger Architektengemeinschaft Hargus / Paskopulos wird mit der Entwurfsplanung betraut.

Wegen der Größe des Grundstückes wird nun auch das Projekt erweitert, statt der bisher 20 bis 25 Parteien sollen jetzt 36 Wohnungen gebaut werden.

Im September 2011 wird in Tüschau mit insgesamt 33 Personen geplant. Die Architekten stellen ihre Entwürfe vor.

Chronik 2012

2012
Nachdem klar wird, dass eine neue, junge Genossenschaft von den Banken nicht finanziert werden wird und es zudem im Land Niedersachsen keine spezielle Förderung gibt, entscheidet LeNa sich für ein Mischmodell, d.h. Eigentümerin von Grund und Boden soll die bereits gegründete Wohnungsgenossenschaft werden, Lageplan-LeNa_14.12.2012um das Grundstück der Spekulation zu entziehen und den sozialen Gedanken des Projektes zu unterstreichen. Die Wohnungen werden im Eigentum erstellt.

Die Ausführungsplanung übernimmt das Architekturbüro Meyer-Steffens aus Lübeck.

Im November 2012 kauft die LeNa eG das Grundstück am Brockwinkler Weg von der LüWoBau.

Im Mai findet eine Veranstaltung zu genossenschaftlichen, generationsübergreifenden Wohnprojekten statt „Was der Einzelne nicht vermag, das vermögen viele“.

Chronik 2013 – 2014

2013
Gelungen ist uns, die Generationen zu verbinden. Eine gute Mischung von Jung und Alt wird das Wohnprojekt mit Leben füllen.2013_Lomitz_Garten.jpg_klein
Erarbeitet wird der Gesellschaftsvertrag der Baugemeinschaft „LeNa GbR“, der die Planungsgemeinschaft ablöst. Die Baugenehmigung ist erteilt.

Und wieder ein Wochenende im Wendland in Lomitz. „Kennenlernen“ „Steckbriefe“, „Haltungsbarometer“, Spiel + Spaß.

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Die Finanzierung durch die Sparkasse zu Lübeck ist für alle gewährleistet.
Mit dem Bau wird begonnen! Bauschildfest, Heckenpflanzaktion, Symbolischer Spatenstich, Grundsteinlegung, Richtfest – alles in diesem Jahr. Alle 36 Wohnungen sind vergeben.

Chronik 2015

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Anfang 2015 ist der Rohbau abgeschlossen, mit dem Innenausbau wird begonnen. Dann im Sommer endlich der Einzug der ersten Bewohner_innen. Bis zum Herbst dauert es, bis auch die letzte Wohnung bezogen ist und teils weit entfernt die bisherigen Zelte abgebrochen sind.

Vielfältige Gruppenaktivitäten
in der langen Planungs- und Bauphase
In der langen Planungs- und Bauphase gab es vielfältige Gruppenaktivitäten, unzählige

mehr leben Veranstaltung m Glockenhaus 2015
Mehr Leben – Veranstaltung im Glockenhaus 2015l

lebendige, effektive, überraschende, beschlussfähige, wunderbare (und immer auch lukullisch großartige) Arbeitstreffen. Gemeinsame Wochenenden mit Groß und Klein (Arbeit & Spaß). Durchführung und Teilnahme von Veranstaltungen, Exkursionen zu Wohnprojekten in Hamburg, Hannover, Oldenburg, Lübeck usw., Info-Cafes, Freizeitaktivitäten: Picknick, Wanderungen, Radtouren, Draisinenfahrt, Adventsfeiern, die „Singende Baustelle“ usw..